Bavaria-Heber fühlen sich stärker -Trikotsponsor wird noch gesucht-

Mitte September fällt der Startschuss für die Gewichtheber-Saison 2017/18 in der 2. Bundesliga. Mit dabei ist auch der KSV Bavaria Regensburg als Auf-steiger aus der Bayernliga. Die Regensburger waren zwar bereits vor 10 Jahren (damals mit der Hebergemeinschaft) schon einmal in der zweithöchsten Liga Deutschlands und schlossen mit einem guten 3. Platz die Saison ab, gingen jedoch freiwillig wieder in die Bayernliga zurück. Grund hierfür war, dass sich der beste Heber in die 1. Bundesliga verabschiedete.
Nun im 35. Jahr des Vereinsbestehens wollen es die Bavaria-Heber erstmals alleine versuchen in der zweithöchsten Liga zu bestehen. In diesem Jahr wurde die 2. Bundesliga zweigeteilt was zur Folge hat, weitere Fahrtwege in Kauf zu nehmen. Mit dabei sind so renommierte Vereine wie SV 90 Gräfenroda als Vorjahressieger der B-Gruppe, der TB 03 Roding II als Zweiter dieser Gruppe, die beide über 500 Punkte erzielten, die KG Görlitz/Zittau als Zweiter der A-Gruppe sowie der AC Suhl und SV Empor Berlin. Spartenleiter Josef Graf ist bemüht auf jeden Fall das Vorjahresniveau von 474,9 Punkten zu überbieten, denn mit der Rückkehr von Yasin Yüksel, der in der Vorsaison 128 Relativpunkte schaffte und der Verpflichtung des Oberösterreichers Patrick Dürnberger, der ebenfalls an die 100 Punkte meistern kann, ist ein neuer Mannschaftsrekord durchaus möglich. Trotzdem wird es nicht leicht bei der Ausgeglichenheit der Teams in der zweithöchsten Klasse zu bestehen.
Zu den weiten Fahrtwegen und eventuelle Übernachtungen kommen zudem finanzielle Mehrausgaben hinzu, die das Budget des Vereins deutlich belasten. So sind die Vereinsverantwortlichen noch auf Unterstützersuche, insbesondere ist an einen Trikotsponsor gedacht.
Schon der erste Start am 30. September bei der KG Görlitz-Zittau an der polnischen Grenze wird zur Standortbestimmung für die Athleten von der Donau, denn in einem Dreierkampf -mit dabei ist Empor Berlin- geht es um nicht weniger als 6 Punkte die vergeben werden. Im ersten Heimkampf drei Wochen später gastiert dann Roding II zum Oberpfalzderby der 2. Bundesliga in der KSV-Halle an der Prüfeninger Straße.
Zufrieden mit der Vorbereitung zeigen sich die Übungsleiter Josef Graf, Artur Tuaev und Yasin Yüksel die alle Akteure intensiv für die anstehende Saison vorbereiten. Zur Standortbestimmung stehen noch zwei Termine im Vorfeld an, nämlich das Josef-Spießl-Turnier am kommenden Samstag in Landshut und die Bayerischen Meisterschaften am 16. September beim TB Roding. Desgleichen gilt es mit den Kräften sorgsam haushalten, denn die schwere Saison zieht sich über knapp 7 Monate bis zum 07. April 2018.