Stockerlplätze bei der „Bayerischen“

Beim zweiten Test vor den am Monatsende anstehenden Mannschaftskämpfen in der 2. Bundesliga konnten sich unsere Athleten/innen anlässlich der Bayerischen Meisterschaften am Wochenende in Roding über ihr Leistungs-potential selber ein Bild machen.

In der Klasse der Frauen bis 58 kg war Lena Nützel am Start und belegte mit 119 kg (51/68), rel. 74 Punkte,  den 2. Rang hinter der Neuaubingerin Veronika Berger (130 kg -63/67-). Im Reißen blieb sie 1 kg unter ihrer Bestmarke während sie im Stoßen 2 kg mehr zur Hochstecke brachte. Nur jeweils an den 3. Versuchen mit 54 und 70 kg scheiterte sie. In der Relativ-Gesamtwertung kam sie auf den 10. Platz.

 

 

 

 

 

 

Eine Gewichtsklasse höher (-63 kg) startete Claudia Pobig und auch sie holte sich in dem starken 5er-Feld die Bayerische Vizemeisterschaft. Kurz nach dem Urlaub riss sie 62 kg und kam im Stoßen auf 78 kg was in der Addition 140 kg und 93 Relativpunkte ergibt. Dies ist wiederum die zweitbeste Leistung der Veranstaltung hinter Tamara Voit, die auf 102 Punkte und 159 kg kam.

 

 

 

 

 

 

Jaqueline Schroll vom ASC Boxdorf, die in der Mannschaft für uns hebt, holte sich den Bayerntitel in der Juniorenklasse -69 kg. Mit 6 gültigen Versuchen kam sie auf 148 kg (65/83) bei 89 Relativpunkten und war damit die Beste in der Relativwertung.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach seinen verbesserten Leistungen beim Spießl-Turnier in der vergangenen Woche war Ben Tisowsky auch diesmal nicht zu bremsen. Knapp über 105 kg schwer zeigte er zwei blitzsaubere Reißversuche mit 105 und 110 kg und scheiterte lediglich an 113 kg. Nachdem der Rodinger Christian Angermeier nach 117 kg im Reißen nur 135 kg im Stoßen packte, wollte es Ben wissen: Nach 137 kg als neue Bestleistung im zweiten Versuch ließ er sich 143 kg auflegen und stieß sie auch, lediglich die Kampfrichter sahen leichte Unregel-mäßigkeiten und gaben den Versuch ungültig. Mit 247 kg (rel. 41 Zähler) im Zweikampf kam er hinter den beiden Rodingern Daniel Nowara und Christian Angermeier auf Rang 3.

Vom Pech verfolgt war Paul Hölter in der Klasse -94 kg, denn er scheiterte bereits am Einstiegsgewicht von 96 kg im Reißen und kam so nicht in die Wertung, wenngleich er noch im Stoßen 130 kg hoch wuchtete. Nur wenige Trainingseinheiten nach dem Urlaub reichen eben nicht aus.

In der Vereinswertung schloss der KSV Bavaria mit 30 Punkten auf Rang 8 ab.