Unsere „Erste“ gewinnt auch die Spitzenbegegnung -Patrick Dürnberger imponierte-

(steiri) 12.11.17

Protokoll

Den Spitzenkampf  in der 2. Bundesliga konnten unser Team mit 535,8:512,3 beim gastgebenden SV 90 Gräfenroda letztendlich deutlich gewinnen. Mit dem erneuten 3-Punkte-Sieg stehen wir nun verlustpunktfrei mit 12 Zählern an der Spitze der Tabelle.

Dass die Mission für Betreuer Josef Graf mit seiner Mannschaft in Thüringen schwierig wird, wusste man im Vorfeld, zumal wir die verletzte Jacqueline Schroll ersetzen mussten. Dies machte Stefan Gradl mit seinen erzielten 60 Punkten sehr ordentlich. Auch bei Lena Nützel ist der Knoten geplatzt, sie blieb mit 71 Zählern nur knapp unter ihrer Bestmarke. Die Zuverlässigkeit in Person waren wie immer Claudia Pobig (91 relativ) und Yasin Yüksel, der mit leichten Beschwerden in der Schulter immerhin auf 105 Punkte kam. Erneut leicht verbessert zeigte sich  Petr Veznik, der in dieser Saison erstmals 112 kg im Reißen meisterte und an der 100-Punkte-Marke „kratzte“. Bester der Weißblauen war diesmal Patrick Dürnberger: Er wuchtete die höchste Last der Veranstaltung mit 301 kg (131/170) hoch, war mit 112,6 der eifrigste Punktesammler und trug zum verdienten Sieg bei.

Insgesamt gesehen war dieser Wettstreit an der Spitze der 2. BL Gruppe B doch bis in die letzte Phase sehr spannend: Nach dem die Thüringer in der ersten Gruppe des Reißens noch mit 94,0: 86,0 vorne lagen, drehten unsere starken Männer den Spieß um und zogen mit 196,4:184,9 erstmals davon. Auch nach der ersten Gruppe im Stoßen war die Gasstgeber noch mit 341,9:331,4 in Front, doch Petr, Yasin und Patrick „rückten“ das Ganze zu Recht: Die harte Nuss in Form von Gräfenroda wurde geknackt.

Auf Seiten der Thüringer Gastgeber, die in dieser Saison erstmals über 500 Zähler erzielten, waren der 17jährige Andre Langkabel mit 108,4 und die gleichaltrige Julia Perlt mit 97 Punkten die Besten.

In den weitere Begegnungen musste TB Roding II überraschend ein Niederlage gegen Empor Berlin mit 449,2:487,4 hinnehmen und KG Görlitz-Zittau gewann gegen AC Suhl mit 468,6:353,4.