
Der Milo Barus Cup ist eine sehr traditionsreiche Kraftsportveranstaltung und erinnert an den legendären Kraftathleten Milo Barus. Beim Wettkampf im Eisenberger Mühltal in Thüringen treffen Athleten aufeinander, die sich in anspruchsvollen Strongman-Disziplinen messen und dabei Kraft, Explosivität und Ausdauer unter Beweis stellen müssen. Mit verschiedenen schweren Lasten, die getragen, geworfen oder über Kopf bewegt werden, verlangt der Wettbewerb den Teilnehmern einiges ab.
Unser KSV-Athlet Thomas Berthun stellte sich beim 26. Milo Barus Cup am 03.10.2026 einer besonderen Herausforderung. Als sogenannter Alterspräsident ging er gegen 17 weitere Teilnehmer an den Start.
Mit dabei waren unter anderem Deutsche Meister aus der Jugend, deutsche Vizemeister, ein Vizeeuropameister im Kreuzheben und sogar ein ehemaliger Griffkraft-Weltrekordler. Für Tom also ein Wettkampf auf höchstem Niveau und eine echte Herausforderung. 💪
Medley 🏋️
Zum Auftakt wartete ein anspruchsvolles Medley: Zwei 115 kg Koffer und ein 100 kg Sandsack mussten jeweils über eine Strecke von 20 Metern bewegt werden. Bereits hier merkte Tom, dass die Belastung ordentlich in die Beine ging.
Hochwurf 🎯
Beim Sandsackwerfen ging es darum, Sandsäcke möglichst schnell über eine hohe 4 Meter hohe Stange zu befördern. Tom kämpfte sich bis zum vierten Sack mit 20 kg, dann war aufgrund der fehlenden Explosivkraft Schluss.
Überkopf-Medley 🔝
In der dritten Disziplin wartete ein weiteres Kraftpaket: Ein 70 kg Fass, ein 90 kg Fass und ein 85 kg Baumstamm mussten über Kopf bewegt werden. Tom konnte das erste Fass und den Log erfolgreich über Kopf stemmen. Das 90 kg Fass war an diesem Tag allerdings nicht mehr drin.
Kugelheben 🪨
Zum Abschluss standen die schweren Atlas Stones auf dem Programm. Die Kugeln reichten von 94 bis 160 kg und mussten auf Zeit gehoben werden. Tom arbeitete sich bis zur vierten Kugel mit 130 kg vor, musste dort aber ebenfalls aufgrund der bereits stark beanspruchten Beine passen.
Am Ende belegte Tom unter den 18 Startern den 17. Platz. Viel wichtiger als die Platzierung war aber, dass er sich mit 59 Jahren dieser Herausforderung gestellt und sich in ein extrem stark besetztes Feld gewagt hat. 👏
Ans Aufhören denkt Tom deshalb noch lange nicht. Er will weiter intensiv trainieren und nicht nur im nächsten Jahr wieder an den Start gehen, wenn er erneut eingeladen wird. Sein persönliches Ziel ist klar: Vor dem 70. Geburtstag ist noch lange nicht Schluss! 💪🔥
Wir wünschen Tom weiterhin viel Spaß beim Training und vor allem, dass die Gesundheit so gut mitspielt wie bisher. Denn eines ist sicher: Da geht noch was! 🚀
